Methoden, um das Gleichgewicht mithilfe von Yoga-Haltungen zu verbessern

Genau wie das Erlernen der Verwendung von Stäbchen erfordert auch das Gleichgewicht Übung. Durch diese ausgewogenen Yoga-Haltungen werden Füße, Beine, Rücken sowie der „Muskelkern“ (die zentralen Muskeln des Körpers) gestärkt. Stellen Sie Ihre Füße so auf, dass der Abstand zwischen ihnen der Breite Ihrer Hüften entspricht. Falls Sie sich wohler fühlen, wenn Sie Ihre Füße weiter auseinanderstellen, tun Sie das gerne. Beugen Sie anschließend Ihre Knie und strecken Sie langsam einen Fuß nach vorne aus. Mit der anderen Hand legen Sie die „Mudra“ auf den Boden – die dabei verwendet wird.

1. Konzentrieren Sie sich auf den Stamm.

Es ist entscheidend, eine stabile und sichere Position einzunehmen, um das Gleichgewicht der Haltung zu bewahren; außerdem sollte man sich auf den Mittelpunkt des Körpers konzentrieren. Am Anfang mag dies schwierig erscheinen, aber durch regelmäßiges Üben dieser Haltungen verbessert sich das Gleichgewicht im Alltag. Versuchen Sie zum Beispiel, in der „Bergstellung“ (Tadasana) zu verweilen. Bei den schwierigeren Übungen konzentrieren Sie sich darauf, das Gewicht Ihres Körpers auf ein Bein zu verlagern, und heben Sie dann das andere Bein bis zur Innenseite des Oberschenkels oder Waden an. Nach 3 bis 5 Atemzügen halten Sie diese Position inne und wechseln Sie anschließend die Seite. Die Haltung „Vrikshasana“ (Baumhaltung) ist ebenfalls eine ausgewogene Haltung. Sie stärkt die Oberschenkelinnenseiten, die Beine sowie den Rumpf und fördert außerdem das Gleichgewicht sowie die Konzentration. Zudem hilft sie dabei, die Schultern und die Brust zu öffnen sowie den Rücken aufzurichten. Wenn die Hände in einer Gebetshaltung auf Höhe des Herzens gehoben werden, wird die Haltung tiefer und schwieriger zu halten. Um diese Position beizubehalten, ist es notwendig, den Blick auf einen unbeweglichen Punkt zu richten.

2. Achten Sie auf Ihre Füße.

Diese Yoga-Haltung erfordert, dass der gesamte Körpergewicht auf einem Bein getragen wird – sie eignet sich daher ideal zur Entwicklung des Gleichgewichtssinns. Zudem stärkt sie die Knöchel, Beine sowie die Muskelhaut des Fußes (Plantarfascia). Stellen Sie beide Füße nebeneinander auf den Teppich und schieben Sie anschließend vorsichtig ein Bein bis auf Hüfthöhe. Sie können das Bein nun beugen und auf das Schienbein legen – oder, um eine zusätzliche Herausforderung zu bieten, es auch gestreckt nach außen halten. Falls Sie Schwierigkeiten haben, diese Haltung beizubehalten, versuchen Sie, sich an einer Wand abzustützen, um mehr Stabilität zu gewinnen. Mit der Zeit werden Sie diese Haltung immer besser beherrschen und schließlich in der Lage sein, auf einem Bein zu stehen. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, Ihr Vestibulärsystem (verantwortlich für das Gleichgewicht) sowie Ihr Sehsystem zu testen und so Ihr Orientierungsvermögen in Ihrer Umgebung zu verbessern. Beim Ausführen dieser Haltung sollten Sie Ihren Blick nach vorne richten – nicht nach oben oder nach unten.

3. Beugen Sie Ihre Knie leicht.

In Ausgleichshaltungen wie der „Baumhaltung“ (Vrksasana) oder der „Berghaltung“ (Tadasana) ermöglicht es das leichte Beugen der Knie, das Gleichgewicht leichter zu bewahren. Dadurch werden unkontrollierte Bewegungen des Körpers eingeschränkt und die Schwierigkeit der Haltung erhöht. Zudem wird die Propriozeption – also die Fähigkeit, die eigene Körperposition im Raum wahrzunehmen – durch die Konzentration des Blickes auf einen bestimmten Punkt gestärkt. Die sitzende Haltung stellt ebenfalls eine ausgewogene Körperhaltung dar: Es ist notwendig, ein Bein zu verwenden, um das gesamte Körpergewicht zu tragen. Wenn Sie diese Haltung in der Nähe einer Wand oder eines stabilen Stuhls einnehmen, der nicht umfallen kann, können Sie diese als Stütze nutzen, falls Bedarf besteht. Diese Haltung stärkt Beine, Rücken und Rumpf und verbessert gleichzeitig das Gleichgewicht. Es dauert etwas Zeit, bis sich die Muskeln an diese neue Haltung gewöhnt haben; vergessen Sie nicht, dass es am Anfang ganz normal ist, etwas zu schwanken. Mit ausreichend Übung werden Sie diese Haltungen bald beherrschen können.

4. Zur Einatmung bestimmt.

Durch die Einnahme einer ausgewogenen Haltung sowie tiefen, ruhigen Atemzüge wird der Körper stabilisiert und in dieser Position gehalten. Zudem fällt es leichter, die gewünschte Haltung einzunehmen, wenn übermäßige Dehnungen der Muskeln vermieden werden. Durch die fortgesetzte Konzentration der Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt gelingt es dem vestibulären System sowie dem visuellen System, eine stabile Richtung im Raum zu bestimmen – was für das Beibehalten des Gleichgewichts von entscheidender Bedeutung ist. Dies kann in verschiedenen Positionen erfolgen; bestimmte Haltungen, wie beispielsweise die sitzende Haltung mit gebeugten Knien und dem Oberkörper nach vorne, sind jedoch besonders geeignet, das Gleichgewicht zu erhalten. Die Schwäche der Muskeln, die sich an der Seite der Hüft- und Gesäßgelenke befinden, ist der Hauptgrund dafür, dass es schwierig ist, das Gleichgewicht in Yoga-Haltungen zu halten. Die Stärkung dieser Muskeln sowie die Findung der richtigen Haltung der Knie und des Hüftgelenks sind entscheidend, um das Gleichgewicht zu verbessern. Durch das geduldige und regelmäßige Üben von Yoga-Haltungen kann jeder davon profitieren. Dies trägt nicht nur dazu bei, das Gleichgewicht zu verbessern, sondern verleiht auch die Fähigkeit, auch unter Druck Ruhe und Konzentration zu bewahren. Diese Fähigkeit kann außerhalb des Yoga-Raums sehr nützlich sein.


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