Was verraten Ihre Fingernägel über Ihre Gesundheit? Die verblüffenden Zeichen
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4. Wellenförmige oder eingedrückte Nägel
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Nägel, die nicht glatt und eben sind, sondern Wellen, Rillen oder kleine Grübchen aufweisen, sind oft mehr als nur ein kosmetisches Problem. Diese sogenannten Nageldystrophien können auf verschiedene gesundheitliche Ursachen hinweisen. Ein Mangel an essenziellen Mineralstoffen und Vitaminen wie Zink, Kalzium oder Vitamin A kann die Nagelbildung stören und zu einer unebenen Oberfläche führen. Auch Hauterkrankungen manifestieren sich häufig an den Nägeln. Besonders die Schuppenflechte (Psoriasis) ist dafür bekannt, charakteristische Veränderungen zu verursachen: kleine, punktförmige Einbuchtungen, die wie ein Nagelbrett aussehen, Verdickungen der Nagelplatte oder eine Ölfleck-ähnliche Verfärbung. Die Schwere der Nagelveränderungen korreliert dabei oft mit der Aktivität der Hautsymptome. Auch andere Autoimmunerkrankungen wie die Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) oder der Lupus erythematodes können Nagelveränderungen verursachen. Ebenfalls möglich ist eine atopische Dermatitis oder ein Ekzem, das sich nicht nur auf die Haut, sondern auch auf die Nägel auswirkt. Die Behandlung wellenförmiger oder eingedrückter Nägel erfordert in erster Linie die Therapie der zugrunde liegenden Ursache. Eine reine äußere Nagelpflege kann die Symptome zwar lindern, aber nicht beseitigen. Eine ausgewogene Ernährung, die alle notwendigen Nährstoffe enthält, ist ebenso wichtig wie die medikamentöse Behandlung eventueller Hauterkrankungen. Zusätzlich sollten die Nägel schonend behandelt werden: Vermeiden Sie aggressive Nagelpflegeprodukte, zu häufiges Feilen und das Auftragen von künstlichen Nägeln, da dies die natürliche Nagelstruktur weiter schwächen kann.